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Neuausgabe der nationalen Normen zur Bauwerksabdichtung verfügbar

Normenreihe DIN 18195, Teile 1 bis 10 sowie das Beiblatt 1 bereits zurückgezogen

 
Mit Juli 2017 sind nach vielen Jahren intensiver Normungsarbeit die neuen Normenreihen zur Bauwerksabdichtung erschienen. Während die DIN 18195 als Begriffsnorm erhalten geblieben ist, regeln die anderen Normenreihen die unterschiedlichen Anwendungsbereiche für Abdichtungen am und im Bauwerk. Die DIN-Norm 18533 ist das neue Regelwerk der Bauwerksabdichtung. Bisher waren im Bereich der Bauwerksabdichtung nur kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (PMBC) zugelassen. Alternative Abdichtungssysteme wie mineralische Dichtungsschlämmen (MDS) oder Flüssigkunststoffe (FLK) konnten nur außerhalb der angewandten DIN 18195 ausgeführt werden und mussten vertraglich mit dem Bauherren schriftlich vereinbart werden. Neben den bekannten Lastfällen der Wassereinwirkung, beschreibt die DIN 18533 weitere Nutzungsklassen die im Zuge der Planung berücksichtigt werden müssen und ausschlaggebend für die Anwendung der Stoffe und Ausführung der Bauwerksabdichtung sind.

Abdichtungsbereiche nach DIN 18531 bis DIN 18535

DIN 18531
Abdichtung von Dächern, Balkonen, Loggien und Laubengängen

DIN 18532

Abdichtung von Verkehrsflächen und Beton

DIN 18533

Abdichtung von erdberührten Bauteilen

DIN 18534

Abdichtung von Innenräumen

DIN 18535

Abdichtung von Behältern und Becken

Abdichtung von erdberührten Bauteilen nach DIN 18533

Wassereinwirkung

Im Anwendungsbereich der DIN 18533 kann auf die Abdichtungsschicht tropfbar flüssiges Wasser in unterschiedlicher Intensität sowie Bodenfeuchte einwirken. Zur Festlegung der erdseitigen Wassereinwirkung auf die Abdichtungsschicht ist für den geplanten Bauwerksstandort der Bemessungswasserstand zu ermitteln. Dieser hängt nicht nur von den natürlichen witterungsbedingten Schwankungen des Grundwasserstandes ab, sondern auch von anderen wasserwirtschaftlichen Einflussgrößen.
    

Einwirkung aus dem Untergrund

Die Abdichtungsschicht muss die zu erwartenden Rissbreitenänderungen oder Rissbildungen des Untergrundes überbrücken können. Das abzudichtende Bauteil bzw. die Abdichtungsrücklage müssen so konzipiert und dimensioniert sein, dass keine für die Abdichtungsschicht unzuträglichen Risse auftreten. Bei der Auswahl der Abdichtungsbauart bzw. des Abdichtungsuntergrundes sind die folgenden Rissklassen zu berücksichtigen.

Raumnutzung

Die Raumnutzungsklassen (RN1-E bis RN3-E) definieren unterschiedlich hohe Anforderungen an die Trockenheit der Raumluft von erdseitig abgedichteten Räumen und die Zuverlässigkeit der Abdichtungsbauart. Es werden folgende Raumnutzungsklassen unterschieden.

Hahne Bauwerksabdichtung nach Nutzungsarten der DIN 18533

DIN 18531 Abdichtung von Dächern, Balkonen, Loggien und Laubengängen

Der Balkon als geregeltes Bauteil

Im Zuge der Erarbeitung der neuen Normen- und Normenreihen für die Abdichtung von Bauwerken sind auch die Regelungen für die Abdichtung nicht genutzter und genutzter Dächer überarbeitet worden. Dabei wird im Teil 5 der DIN 18531 erstmalig auch die Abdichtung von Balkonen, Loggien und Laubengängen normativ geregelt. mehr
 

DIN Infoseminare

Mit der Veröffentlichung der DIN 18531 (Abdichtung von Flachdächern, Balkonen, Loggien und Laubengängen) sowie der DIN 18533 (Bauwerksabdichtung - ehemalige DIN 18195) ergeben sich wichtige Auswirkungen auf Planung und Ausführung, über die wir Sie gerne informieren möchten. Erfahren Sie mehr über die Änderungen, Ergänzungen und neuen Regelungen zu den v. g. DIN- Normen und den damit verbundenen Auswirkungen auf Planung und Ausführung. mehr

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